Erstes Hochlandrinderkalb in Österreich vom Wolf gefressen!

Nun kam es voraussichtlich zum ersten Riss eines Hochlandrinderkalbes im oberösterreichischen Mühlviertel. Am 11.9.2017 wurde Arge Obmann Friedrich Hardegg der erste Verlust eines Kalbes durch Großraubwild gemeldet. Auf dem Biohof Noamberger, bei Waldhausen im Strudengau machte die Familie Roth eines Morgens bei der Tierkontrolle die grässliche Entdeckung. Der hinzugezogene Tierarzt Dr. Heiml bestätigte, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Wolfsriss handelt. Der Verlust dieses wertvollen Zuchttieres (es handelt sich um eines der ersten Kälber, abstammend vom bekannten Zuchtstier Black Dancer vom Hubenbartl) ist ein nicht gut zu machender Schaden für Dr. Georg Roth und seine Familie.

Züchterischer Schaden kann mit Geld nicht ersetzt werden !

Österreich kann sich mit seiner kleinstrukturierten Landwirtschaft eine Wolfspopulation nicht leisten. Die beliebte Ökofantasie vom Herdenschutzhund ist in der Realität finanziell nicht tragbar und auch nicht zumutbar. Auch die komplette Einzäunung aller Grünlandflächen ist kaum machbar und vorallem unökologisch. Somit wären die Weiden auch für andere Wildarten nicht mehr nutzbar. So fordern wir wie viele andere Verbände auch eine wolfsfreie Zone für den österreichischen Raum und die Herabsetzung des Schutzstatus dieser Raubtiere auf europäischer Ebene.

Wir haben schon genug Probleme mit Biber und Fischotter, es reicht der Landbevölkerung!

Die Politik ist dazu angehalten, endlich die richtigen Rahmenbedingungen, die entsprechenden Eingriffsmöglichkeit, die bis zur letalen Vergrämung gehen müssen, vorzusehen. Einerseits wird heute Weidehaltung verlangt andererseits würde man diese durch die Ansiedlung der Wölfe wieder unmöglich machen. Irgendwie sollten sich manche überlegen was sie nun eigentlich wollen? Biofleisch aus Weidehaltung oder Fleisch aus der Agrarfabrik. Möglicherweise mögen aber viele die heute unser Land in einen Urwald mitsamt der Großraubtiere zurückverwandeln wollen überhaupt kein Fleisch essen. Wir bleiben an dem existenzellen Thema dran und bitte unsere Mitglieder uns alle Vorkomnisse mit Wöfen bzw.  Risse zu melden. Alle Informationen werden vertraulich behandelt und nur mit dem Einverständnis des Informanten veröffentlicht.

Friedrich Hardegg

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Da kommen echte Raubtiere

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