Der Wolf kommt zurück – haben wir keine anderen Sorgen?

Von manchen NGOs wird die Rückkehr der Wölfe durch „natürliche Ausbreitung“ begrüßt. Viele sehen im Wolf als autochthone Tierart einen natürlichen und unverzichtbaren Bestandteil heimischer Ökosysteme. Der WWF versucht schon seit längerem die österreichische Bevölkerung durch geschönte Berichte in verschiedene Medien auf die Ankunft des Wolfes vorzubereiten und zu gewinnen. Zumeist werden diese Überlegungen von praxisfernen Studienabgängern der Biologie in Zoos angestellt, die noch dazu von NGOs bezahlt werden. Der Wolf wird hier hauptsächlich als Spendenbringer und zur Arbeitsplatzbeschaffung gesehen. Am Beispiel eines beachtlichen Filmes von der BBC kann man sich sehr gut vorstellen was die österreichische Landwirtschaft zu erwarten hat wenn es in Österreich tatsächlich zur Bildung von Wolfsrudeln kommt und Isegrim bei uns wieder heimisch wird.   

Der Wolf kommt zurück - haben wir keine anderen Sorgen?

Der Wolf kommt zurück – haben wir keine anderen Sorgen?

Es muss uns klar sein, dass unsere artgerechte Freilandhaltung mit der wir seit Jahren in Österreich mit unseren glücklichen Rindern „Highlandbeef“ produzieren in vielen entlegenen Gegenden in dieser Form nicht mehr möglich wäre. Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Haustieren und benötigen täglich mehrere Kilogramm Fleisch. Die Rinderverluste würden zu hoch sein und könnten in der Zucht kaum mit Geld zu ersetzen sein.  

Es gibt in Europa und Asiens, 100.000 Wölfe. Das fortbestehen dieser wunderbaren großen Raubtiere wäre also auch ohne das Wolfsland Österreich gesichert. Unsere Heimat ist im Vergleich zu anderen Ländern, die Wolfsrudel beherbergen, viel zu stark besiedelt und bietet keine genügend großen unbewirtschafteten Habitate für mehrere Wolfsrudel. Die Politik wäre also gefordert schon jetzt zu überlegen wie ein Wolfsmanagment zum Schutze der Landwirtschaft aussehen soll, dass unbedingt auch die gezielte Bejagung mit einschließen muss. Auch darauf sollte man beginnen die österreichischen Öffentlichkeit vorzubereiten.

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